KTM Adventure Day

Adventure VIP Day mit Matthias Walkner am 06.07.2018, danach Probefahrten mit den aktuellen Adventure Modellen.

https://www.ktm.com/at/events/at/ktm-adventure-day/

Nachdem wir (Dali und ich) uns erfolgreich für den Adventure Day für „Go with your Pro – Matthias Walkner“ beworben haben gings los am Donnerstag, 05.07.2018.

Ich hab am Vorabend meine 690 Enduro-R schon in meinem Bus verladen und fuhr rüber zu Dali um ihn samt seinem „Donkey“ (KTM 640 Adventure) abzuholen. Von dort gings dann nach einem Zwischenstop beim Mediamarkt, um zur Sicherheit noch Speicherkarten fürs Foto/Videomaterial zu kaufen, weiter nach Tirol. Alles recht entspannt und unspektakulär, wenig Verkehr, schönes Wetter.

Angekommen im Kohlerhof in Fügen bezogen wir erstmal unser Zimmer und erkundeten nach dem Essen gleich mal den Wellnesbereich, …und der ist echt fein im Kohlerhof. Leider schauten die Wetterprognosen für den nächsten Tag (also der Tag an dem wir mit Matthias Walkner fahren sollten) sehr schlecht aus, egal auf welchen Portal, alle sagten eine Regenwahrscheinlichkeit von 90% voraus und das über den ganzen Tag. Ich besprach mich also mit Dali was wir machen sollen wenns wirklich schüttet, weil wir beide eigentlich Schönwetterfahrer sind. Ich sagte dann noch: „geh bitte, da fährt der durchschnittliche Adventure Kunde mit, also alles entspannte Fahrer die e eher gemütlich fahren, und keiner von denen fährt mit der dicken Adventure wirklich im Gelände, da fahrma schon mit, ich möcht mir das mit dem Matthias sicher nicht entgehen lassen, egal was für a Wetter kommt.“

Ich schätzte also den Durchschnitts Adventure Fahrer eher so ein wie einen BMW-GS Fahrer (also eher gemütlich und eher nicht Offroad), wie sich später herausstellte, sollte ich mich hier täuschen, …aber ganz massiv!

Nächster Tag, Treffpunkt am Parkplatz zur Mittagszeit, geplante Abfahrt um 13 Uhr, Die Teilnehmer wurden in die jeweiligen Gruppen eingeteilt und hurra, man teilte uns in die Gruppe ein bei der auch der Hiasl mitfährt ein. Guide der Gruppe war kein geringerer als Klaus Kinigadner, der uns auch fragte ob wir e gern a bissl flotter fahren (!).

Ca. 5 min vor Start rief mich dann noch Jenny von KTM zu sich um mir mitzuteilen dass ich mit einer Super-Adventure-S fahren kann, das Angebot nahm ich natürlich an ohne mir viel dabei zu denken. Es ging los, die Straße rauf in die Berge, Klaus zog gleich vom ersten Meter ordentlich am Gashahn, war also alles lustig und pipifein. Doch dann, …wir bogen ab vom Asphalt und es ging offroad weiter, weiter wurde ordentlich Gas gegeben, was mir aufgrund der Tatsache dass ich auf einem ausgeborgten Bike mit Straßenbereifung sitze und welches ich nicht kenne, zu schnell wurde. Selbst Hiasl der hinter mir fuhr meinte dass ich hier unter unfairen Bedingungen kämpfe, so war für mich klar dass es keinen Sinn hat in dem Tempo weiter zu fahren, ich klinkte mich also aus der Gruppe aus und wartete auf die nachfolgenden Teilnehmer um mich dort anzuschließen. Die Super-Adventure ist ein sehr mächtiges Bike und genau für sowas gemacht, ich hatte also trotz der „Trial-Attak“ keinen einzigen Rutscher oder irgend eine brenzlige Situation. Langsam fing ich an die Fahrt zu genießen, ich fand meine eigenen Spuren und auch mein Tempo.

Wir kehrten dann ein in eine Hütte (am Kreuzjoch) und es gab leckeren Kaiserschmarren und Würstel. Die Pause nutzten wir natürlich um auch mit Matthias zu plauschen, wir ließen uns auch die extra dafür angeschafften T-Shirts signieren und schossen Selfies mit dem Dakar-Sieger.

Hut ab vor Matthias, dem schien der Andrang um ihn überhaupt nicht zu stören, und auch nicht das bescheidene Wetter, wir saßen unter einem undichten Sonneschirm im Regen vor der Berghütte und unterhielten uns, die anwesenden anderen Fahrer sind auch alle durch die Bank lässige Typen und die Chemie stimmte zwischen allen Beteiligten.

Nach der Pause ging es bei selben Bedingungen und gleichen Tempo (offroad) weiter zur nächsten Berghütte (Zellberg-Hütte) mit Aussichtspunkt übers Zillertal, leider gabs dort außer Wolken nichts zu sehn, umso unterhaltsamer gings in der Hütte zu, man servierte uns Zillertaler-Krapfen und unterhielt uns mit uriger Livemusik, auch Matthias wurde spontan als Musikant eingesetzt.

Nach diesem letzten Stop gings dann weiter, …e klar dass sich das Wetter nicht besserte und auch das Tempo wurde weiter gehalten. 😉

Um ca. 18 Uhr trafen wir dann wieder in Fügen beim Kohlerhof ein und siehe da, auch der Regen hörte auf und es wurde spürbar wärmer. Allen Teilnehmern war die Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben, man musste nicht extra erwähnen was für eine geile Ausfahrt das war.

Es folgte eine Einladung an alle Teilnehmer zum Abendessen und die meisten folgten dieser auch, zum krönenden Abschluss gabs dann nach dem Essen noch einen Film über die Kinigadners und Heinz erzählte auch noch einiges darüber, auch über die Verbundenheit und die Vergangenheit von KTM im Sport und leitete über zur Gegenwart und Zukunft und damit zu ihm, dem Hiasl, den Superhero, der letzte Dakar-Sieger, …Matthias Walkner. Er erzählte uns einiges über seine Geschichte, wie es ist wenn man draufkommt dass man nicht unsterblich oder unverletzbar ist und über seinen Sieg und den Verlauf der Dakar, die er nicht nur mit Speed sondern auch mit Hirn für sich gewinnen konnte. Es war unglaublich spannend und kurzweilig, so ging dieser unfassbar spannende und geile Tag zu Ende.

…danke an Matthias Walkner und ich wünsche dir noch viele Erfolge, danke auch an Heinz Kinigadner und Familie, und auch ein riesengroßes Dankeschön an KTM die einen der besten Events auf die Beine gestellt haben bei dem ich jemals dabei sein durfte. Ich hoffe wir sehen uns 2019 wieder.

Autor: Tom

 

Am Samstag gingen wir zuerst mal ausgiebig mit der KTM Familie frühstücken und überlegen uns ob wir bei den geführten Touren mitfahren, oder uns etwas ausruhen um dann die neuen Adventure Modelle zu testen.

Da ich noch immer sehr stark verkühlt war habe ich mit Tomi ausgemacht, dass wir die geführten Touren auslassen und uns etwas von der Regenfahrt am Freitag erholen.

Nach dem Frühstück fuhren wir also gemütlich in den KINI Shop um unsere Gutscheine einzulösen und uns mit ein paar neuen KTM Klamotten einzudecken.

Ich hab mir eine neue Kappe und ein neues Poloshirt von KTM gegönnt, Tommy hat eine echt coole Jacke gefunden und dafür seinen Gutschein eingelöst. Zu den Gutscheinen erhielten wir auch noch eine coole KINI Sonnenbrille geschenkt. Am Nachmittag so gegen 13 Uhr hatten wir unsere erste Testfahrt bei Jenny gebucht. Wir haben uns für die neuen KTM Adventure R Modelle entscheiden, denn die 1290 Super Adventure S ist Tomi bereits am Freitag ausgiebig bei strömenden Regen gefahren. Um den direkten Vergleich zu haben, beschlossen wir während der Ausfahrt die Bikes auf halber Strecke zu wechseln. Ich fuhr die 1090R auf Asphalt und muss sagen, dass sich dieses Motorrad so leichtfüßig fährt wie meine KTM 640 Adventure. Tomi hatte das Vergnügen mit der 1290R in die Probefahrt zu starten.

Als wir nach ca. 30min. auf Schotterstraßen angekommen sind haben wir die Bikes gewechselt. Ich fuhr mit der 1290R dann weiter auf Schotter. Zuerst natürlich mal den Fahrmodus wechseln und von den wahnwitzigen 160 PS auf den Enduro Modus mit „nur“ 100PS zu wechseln. Das erste was mir bei dem Motorrad auffiel ist die unfassbar geile Ergonomie für Fahrer meiner Größe. Mit 1,90 m passt dieses Motorrad perfekt zu mir. Das Fahrwerk und der Motor sind über alles erhaben und wurden in anderen Testberichten mehrfach gelobt. Ich konnte mir das Bike trotzdem nicht so richtig Offroad vorstellen. Ich dachte mir zu groß, zu schwer, zu viel Leistung usw. Aber als wir los fuhren habe ich meine erste Meinung in der Sekunde verworfen. Ich bin gleich in die stehende Position gewechselt und war von der ersten Sekunde an total begeistert. Diese Bikes sind wie für mich geschaffen!!! Wir fuhren dann ca. eine halbe Stunde im Gelände und hatten den direkten Vergleich zwischen den beiden Bikes. Die 1290R fährt so unfassbar geschmeidig im Gelände, dass ich erst jetzt verstehe, was man mit diesem Bike alles machen kann. Ich finde dass die 1090R sehr leicht Füßig ist und es fühlt sich so an, als hätte sie einen niedrigeren Schwerpunkt als die 12 90R. Wenn man sich aber etwas an das Bike gewöhnt hat, dann macht die 12 90R mächtig Spaß. Nach den Probefahrten haben wir uns dann entspannt und haben den Wellnessbereich vom Kohlerhof besucht. Nach ein paar Saunagängen und Entspannung im Whirlpool, haben wir uns für das Abendessen hergerichtet. KTM hatte auch für Samstagabend ein weiteres Programm Highlight zu bieten und lud uns ein am Vortrag von Joe Pichler und Renate Pichler teilzunehmen. Der Vortrag von Joe Pichler über die Fernreise nach Südamerika war sehr inspirierend. Der Spirit von Fernreisen und Abenteuer wurde auch an diesem Abend zelebriert wie ich es noch nie gesehen habe. Die Teilnehmer und das gesamte KTM Team haben einfach Abenteuer im Blut und das ist es was mich zu dieser Marke hinzieht. Manche Firmen haben Kunden, KTM hat Fans! Ich und Tomi sind jedenfalls sehr dankbar dass wir an diesem unfassbar geilen Event teilnehmen durften und bedanken uns herzlichst für die Einladung.

Autor:Dali

 

Hier der Film aus Dalis Sicht. 😉

 

 

Arbeitsgerät von Matthias

um Verwechslungen zu vermeiden hat der Truck das richtige Kennzeichen.

unsere Bikes fühlen sich wohl zwischen lauter Verwandten. 😉

unsere Bikes fühlen sich wohl zwischen lauter Verwandten. 😉

Beweisfoto, Hiasl signiert unsere T-Shirts

…happy!

Vortrag, zuerst vom Altmeister Kini, dann vom aktuellen Superstar Hiasl.

wunderschönes Arbeitsgerät vom Hiasl.

geiler Auftritt, ma kann ruhig sehen wer da ist. 😉

…ohne Worte!

steht mir gut!

T-Shirt mit Hiasl-Autogramm

…ist sie so klein oder er so groß? 😀

lecker Kaiserschmarrn und Benzingespräch!

Hiasl bei der Arbeit.

Hiasl bei der Arbeit.

Klaus Kinigadner (unser Guide).

Hiasl bei der Arbeit.

auch happy!

verdiente Pause, Donkey auf Pole! 😉

Fahrerbesprechung und Gruppeneinteilung

Christian von KTM Österreich

Hans Kinigadner

Kini himself!

gespannt

Pause

Selfitime

passt wie angegossen!

Joe und Renate Pichler

 

 

2 Kommentare

  1. Sehr anschaulich beschrieben, für einen, der leider daheim bleiben musste. Die paar Regentropfen können so einem Erlebnis nix anhaben – und Hut ab, dass du dich mit der dir unbekannten, gegenüber deiner 690er doch recht dicken Super-Adventure S (!) an Kinis Hinterrad geheftet hast 😉
    Danke fürs Mitnehmen!
    So long,
    da Wolf

    • Tomislav Mladenovic

      12. Juli 2018 at 16:02

      Servus Wolf und danke für die Blumen! 😉
      Der Regen konnte tatsächlich unsere Freude und Begeisterung nicht trüben.
      Dir nochmals alles Gute auf dass du bald wieder am Bock sitzen und Schotter aufwirbeln kannst 😉 .
      LG Tom

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